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3 Feb 2015

Modellbahn – Teil 35 – Planänderung 2

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Das Modellbahn-Hobby ist eigentlich ein dauerhaftes Erneuern von Planungen :) Und deshalb gibt es nun eine erneute Änderung des eigentlichen Plans. Wie bereits in Teil 33 beschrieben, ist meine Modellbahn inzwischen im Keller untergebracht. Allerdings hatte ich die Module noch für das alte Zimmer geplant. Nun gestaltet es sich aber so, dass ich die maximale Fahrtstrecke nur erreichen kann, wenn die Basisanlage an einer ganz bestimmten Stelle steht. Daraus ergibt sich aber aufgrund des vorhandenen Platzes ein Problem mit dem bisherigen Übergangsmodul (Teil 30).

Wie man sieht, ist neben der Basisanlage nur noch recht wenig Platz. Wenn ich jedoch das bisherige Übergangsmodul nehme, muss ich direkt anschließend das Eck-Modul 1 nutzen. Damit benötige ich jedoch 75cm Platz – die ich nicht habe. Daher brauche ich nun also zwingend ein neues Übergangsmodul. Dieses werde ich im selben Format bauen, wie die anderen regulären Module, nur dass es eben nur an einem Ende den “normalen” Modulanschluss haben wird. An der anderen Seite ist der Anschluss eben entsprechend der Basis-Anlage. Wie das aussehen könnte, zeigt die oben eingefügte Skizze (die nicht maßstabsgetreu ist, sondern nur zur Veranschaulichung dient). Fertig ist bereit das Eck-Modul 1 und das Speditionsmodul, beim Sägewerkmodul fehlt noch der letzte Feinschliff. Und es fehlen vor allen Dingen noch reichlich Ausschmückungen. Zu diesem Modul werde ich hoffentlich in den nächsten Wochen einen weiteren Bericht verfassen können. Denn es ist mein erstes Modul, welches ich mit anderen Geländebaumaterialien und mit Airbrush zustandegebracht habe.

28 Jan 2015

Pimp my 206: Schaltknauf

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Teil der Sonderausstattung des 206 JBL ist ein Alu-Schaltknauf gewesen. Im Prinzip eine feine Sache, aber z.B. im Winter doch EXTREM cool – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Und weil ich bereits vor ein oder zwei Jahren auf einen alternativen Schaltknauf gestoßen war, habe ich mich nun kürzlich auch dazu durchgerungen es einfach mal damit zu versuchen. Hierbei handelt es sich um einen Schaltknauf der Firma ICT. Man kann dort aus verschiedenen Designs wählen, ich habe das Modell mit dem geringsten Anteil an Metallapplikationen gewählt. Es ist ein schwarzer Lederschaltknauf mit Lederschaltsack und einem LED-beleuchteten Schaltschema. Man kann hier bei der Beleuchtung zwischen verschiedenen Farbtönen wählen, ich habe mich für das Orange entschieden, da der 206er ja auch durchgängig orangene Beleuchtung im Innenraum hat.

Für den Einbau habe ich insgesamt ca. zwei Stunden gebraucht. Leider wurde keine Anleitung von ICT mitgeliefert, daher musste ich die notwendigen Informationen im Netz zusammensuchen – insofern sie denn verfügbar waren. Daher also hier die Erklärung meiner Vorgehensweise:

Zuerst löst man am besten den alten Schaltsack. Dieser ist in einen Kunststoffrahmen gespannt, den man problemlos ausklicken kann. Hierfür drückt man auf der Vorderseite (also aus Richtung des Armaturenbrettes) vorsichtig und zieht den Rahmen nach oben. Er löst sich recht leicht und man kann ihn dann komplett lösen. Unterhalb des Schaltknaufs ist der Schaltsack noch mit Kabelbinder gesichert. Diesen schneidet man einfach mit einem geeigneten Werkzeug auf.

Dann muss der alte Schaltknauf ab. Im Netz fand ich Horrorgeschichten dazu, wie schwer er sich lösen ließe… ich konnte ihn mit etwas Kraft um etwa 90 Grad drehen, anschließend ließ er sich mit einem kräftigen Ruck abziehen. Darunter kam noch eine weiße Tülle zum Vorschein, die auf der eigentlich Schaltstange steckt. Eigentlich wollte ich diese ohne Beschädigungen entfernen, damit ich alles im Fall der Fälle auch zurückbauen kann. Der Kunststoff zeigte sich jedoch resistent gegen schadloses Entfernen… also kam die Rohrzange und eben so rohe Gewalt zum Einsatz. Der Kunststoff brach dann recht flott und die eigentliche Schaltstange lag frei.

Als nächstes habe ich die Stange mit einer Metallsäge etwa um 2,5-3cm gekürzt. Dies ging recht einfach. Um zu verhindern, dass die Metallspäne in den Mitteltunnel fallen, habe ich mir einfach mit einem alten Geschirrtuch geholfen. Als dann alles recht frei vor mir lag, ging es daran eine passende Stelle zu finden an der ich den Strom für die LED-Beleuchtung abzweigen konnte. Ich hatte eigentlich an den Zigarettenanzünder gedacht. Aber beim Herausnehmen des Aschenbechers fiel mir auf, dass dieser auch beleuchtet sein sollte… offensichtlich war das Leuchtmittel schon so lange defekt, dass ich mich an die Beleuchtung gar nicht erinnern konnte. Und weil ich den Aschenbecher im Prinzip eh nicht nutze und schon gar keine Beleuchtung darin benötige, habe ich mich dafür entschieden den Strom dort absolut rückbaufähig abnuzunehmen, nämlich über die bestehende Steckverbindung. In einem Testlauf habe ich dann erstmal ausprobiert wie rum die LED angeschlossen werden muss, damit sie leuchtet und habe mir dieses auch notiert.

Der nächste Schritt war der Umbau des Halterahmens vom alten Schaltsack auf den neuen Schaltsack – denn dieser Rahmen muss bei der Lösung von ICT weitergenutzt werden. Die Einschnitte im Leder des Schaltsacks waren alle sehr genau und so ließ der Rahmen sich ganz leicht vom alten auf den neuen Sack umbauen. Das Leder von ICT ist etwas dünner und empfindlicher, als das originale… das ist zumindest meine Erfahrung nach dem Umbau. Zum Glück habe ich aber nur eine Stelle des Leders beschädigt, die im Prinzip im Rahmen verschwunden ist. Aber: vorsichtig sein mit dem Leder! Als nächstes kann man nun den Schaltknauf auf die Schaltstange stecken und ggf. diese nochmal weiter kürzen. Ich war mit der Länge zufrieden und habe dann den Schaltknauf befestigt. Dies geschieht über drei Innensechskantschrauben, der passende Schlüssel lag der Lieferung direkt bei. So war im Grunde alles schon einsatzfähig, es fehlte nur noch die Beleuchtung. Hier habe ich Quetsch-Stecker genutzt, die ich etwas schmaler gefeilt habe, damit sie in den Originalstecker der Aschenbecherbeleuchtung passen. Weiterhin habe ich mit Klebeband sowohl an der Schaltstange, als auch an besagtem Stecker eine Zugentlastung gemacht. Die Kabel kann man ganz leicht im Mitteltunnel herführen. Abschließend musste nur noch der Schaltsack wieder eingerastet werden und fertig war der Umbau. Besonders zufrieden bin ich deshalb, weil der Farbton tatsächlich dem der Instrumentenbeleuchtung entspricht. So sieht es nicht verbastelt aus. Auch die Kürzung der Stange liegt in einem annehmbaren Rahmen und führt zu keiner Verschlechterung der Nutzbarkeit.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem neuen Schaltknauf, er macht einen hochwertigen Eindruck und war exakt passend für den 206er – wie es auch von ICT angekündigt ist.

16 Oct 2014

Was ist es geworden? Thinkpad X240

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Tja, die Überlegungen aus dem letzten Beitrag haben mich noch weiter begleitet. Und am Ende habe ich mich dann, trotz der inzwischen etwas “bewölkten” Einstellung zu den Entwicklungen bei Lenovo, wieder zu einem Thinkpad getrieben: einem Thinkpad X240 mit Full-HD. Das ging in dieser Form aber auch nur, weil es durch das Forschung&Lehre Programm preislich wirklich gut war. Das Gerät kostet nämlich, wenn man auf die Windows Lizenz verzichten kann, unter 900€… trotz Full-HD IPS Panel, 8GB Ram und einem ausreichend flotten Core i5 aus der Haswell-Generation. Etwas gestiegen ist der Preis dann zwar doch noch, aber nur weil ich den wechselbaren 3-Zellen-Akku direkt vom Verkäufer gegen den 6-Zellen Akku habe tauschen lassen. Hier aber erstmal etwas zu den inneren Werten:

Selber getauscht habe ich direkt nach dem Eintreffen die eingebaute 500GB SSHD gegen eine 256GB SSD. Das lief leider schon nicht so leicht wie früher… man muss die gesamte Unterseite des Laptops abnehmen um die Platte zu tauschen. Wenn man sich das aber genau ansieht, dann ist nicht wirklich ersichtlich, wieso an dieser Stelle nicht auch einfach eine “Bodenklappe” hätte eingeplant werden können um den Wechsel so leicht wie bisher zu gestalten. Was sich zum Glück nicht geändert hat, sind die Hardware Maintenance Guides mit deren Hilfe der Tausch wirklich leicht ist. Beim ersten Start mit dem Mint-USB Stick stellt sich schon direkt Begeisterung über das Display ein, dafür etwas weniger Begeisterung über das Touchpad.
Dann ging es auch schon an die Windows Installation. Irgendwie ist die Treiberübersicht bei Lenovo nicht mehr so übersichtlich wie ich sie in Erinnerung hatte und ich vermisse ein paar der klassischen Tools (Energiemanager und AccessConnection) aber sonst lief eigentlich alles absolut reibungslos und nun ist also auch noch Win 8.1 installiert. Dort fand ich dann auch heraus, dass ich zumindest mit dem Lenovo-Treiber für das Touchpad, dieses in den Griff bekommen konnte. Die Touchfunktionalität lässt sich komplett deaktivieren und da das Touchpad ja auch eine echte Taste ist, kann man es als 3 Tasten für den Trackpoint nutzen. Das klappt nach einer kurzen Eingewöhnung für die mittlere und rechte Taste sehr gut. Im Notfall entschädigt immernoch das Display :) Ich habe bei den Bildern auch mal eines gemacht, wo man die Blickwinkelstabilität erahnen kann… sie ist bei meinem Display absolut zufriedenstellend. Enttäuscht bin ich bisher vor allen Dingen vom WLAN 7260… ist das quasi aktuell der “Top-Chip” von Intel. Ich weiß nicht ob es am Treiber, den Antennen oder dem Chip liegt, aber der Empfang ist deutlich schlechter, als mit meinem X201s. Das zeigt sich darin, dass man trotz stabiler 2 oder 3 Balken Empfang… Verbindungsabbrüche hat. Sitze ich an einer Stelle mit vollem Empfang tritt das Problem dagegen nicht auf. Ich werde mir also etwas einfallen lassen müssen für mein Büro… wahrscheinlich brauche ich noch einen Repeater :-(
Sonst gibt es noch nicht sehr viel zu berichten. Ich lasse einfach mal die Bilder sprechen und schreibe vielleicht bald, wenn ich das Gerät etwas ausgiebiger genutzt habe, noch mehr darüber.

24 Sep 2014

Was wird es werden?

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Langsam aber sicher wird es doch Zeit für ein neues Technikspielzeug. Mein Laptop ist nun schon ziemlich genau 3 Jahre hier im Einsatz. Das X201s hat sich seitdem sehr gut geschlagen und ist immernoch ein treuer Begleiter, dem ich vor etwa einem Jahr mit einem frische 9-Zellen Akku nochmal zu ca. 10h Laufzeit verholfen habe (wenn man es sparsam angeht), auch die nachgerüstete SSD trug natürlich ihren Teil dazu bei, dass das Gerät sich immernoch recht frisch anfühlt. Aber was ich schon seit langem bemängelt habe – nämlich die niedrigen Display-Auflösungen – ist ja nun wohl endlich Geschichte. Zwar gibt es immernoch Geräte mit mickriger Auflösung, aber eben auch fast von jedem Modell Varianten mit Full-HD oder mehr. Und auch im Bereich der CPUs hat sich natürlich einiges getan. Selbst die ULV Modelle sind inzwischen schneller UND sparsamer geworden. Also sehe ich mich gerade aktiv nach einem neuen Gerät um. Ich bin inzwischen nicht mehr total auf Thinkpads festgelegt, was an den Änderungen durch Lenovo in den letzten Jahren liegt. Hier stört mich ganz besonders der Bedeutungsverlust des Trackpoints, für den es inzwischen nicht einmal mehr eigene Maustasten gibt, der Wegfall von Hardware-Tasten f. Lautstärke und der Wegfall von Status-LEDs. Auch die frühere “Reparaturfreudigkeit” hat mit dem neuen Leicht- und “Schmalbau” natürlich gelitten. Doch auch weiterhin bieten die Geräte natürlich eine gewisse Wertigkeit und (ich rede hier nur von den Business-Geräten, also derzeit T und X Serie) 3 Jahre Garantie. Insbesondere letzteres wird im Preisvergleich gerne mal unter den Tisch fallen gelassen und verändert die Lage in meinen Augen schon.
Kürzlich hatte ich ein T440s zur Installation hier und war ehrlich gesagt wirklich angetan – bis auf das Touchpad – ein tolles Gerät und ein wirklich tolles Display (Full-HD von AUO). Könnte mir gefallen… aber irgendwie wäre das auch die Abkehr vom Subnotebook-Formfaktor, dem ich schon seit mehr als 10 Jahren fröhne und den ich eigentlich doch nicht missen möchte. Kürzlich hatte ich ein Zenbook in der Hand, hier eine Variante mit Full-HD (nicht mit QHD), außen auch schick… mit dedizierter Grafik. Aber trotzdem springt der Funke nicht so recht über. Meine Recherche führte mich zum Dell Inspiron 14. Hier wieder das Problem der Größe, dafür niedriger Preis. Der sich schlußendlich dann durch die Verwendung eines TN Panels und der kurzen Standardgarantiezeit erklären lässt. Nun schiele ich auf das neue Thinkpad X240 mit Full-HD und versuche halt für mich herauszufinden wie sehr mich die oben genannten Verschlechterungen gegenüber den alten Thinkpads stören. Wer hier eine Meinung zu hat… darf sie gerne in den Kommentaren kundtun. Meine Anforderungen sind eigentlich ganz leicht:

– max. 14″
– MAX. 2kg (eher 1.5)
– mind. 1080p IPS/PAV Panel
– min. i5
– Festplatte selber wechselbar (SSD wird selber eingesetzt, daher ist HDD weitestgehend egal)
– ordentliche Akkulaufzeit
– max. 1k€ (bin ja z.B. berechtigt Forschung/Lehre Angebote zu nutzen, was diesen Punkt realistisch macht)

8 May 2014

Besuch im Freilichtmuseum Lindlar

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Am vergangenen Donnerstag machten Helena, Joni und ich uns auf den Weg zu einem kleinen 1. Mai-Ausflug ins Freilichtmuseum nach Lindlar. Das Wetter war wirklich toll und so konnten wir das schöne Gelände wirklich genießen. Leider war in meinen Augen etwas zu wenig “Ausstellung/Museum”, hauptsächlich liegt die Stärke hier – im Gegensatz zum Freilichtmuseum Hagen – im Bereich der Landschaft. Aber das mag jeder andere anders sehen. Wir haben uns natürlich besonders darüber gefreut das alte “Büdchen” aus Wermelskirchen dort als Kiosk wiederzusehen. Das weckte natürlich Erinnerungen.
Joni hat sich jedenfalls sehr über die Wippe auf dem Kinderspielplatz gefreut ;-)


7 May 2014

DIY Lautsprecher: Sticks

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Nachdem ich mit der Needle grundsätzlich zufrieden war, wollte ich natürlich dennoch weitere Lautsprecher ausprobieren. Einerseits wollte ich etwas mit mehr “Druck” haben und andererseits wollte ich eine alternative Gestaltungsweise testen. So entschied ich mich erneut für einen Entwurf von Cyburg aus dem Hifi-Forum: den Sticks. Ich kaufte Plan, Treiber und sonstiges Material bei Blueplanet Acoustic. Kostenpunkt je Lautsprecher (ohne Holz) ca. 50€. Die Treiber (Tangband W4-655) sind im Vergleich zu den Treibern der Needle sowohl haptisch, als auch optisch eine andere Klasse.
Der Zusammenbau des Gehäuses war einfach. Den Sperrkreis habe ich wieder auf Lochplatinen gelötet und anschließend alles mit Heißkleber im Gehäuse verklebt – das gilt auch für die Dämmung.
Für die Außenhaut der Lautsprecher hatte ich mir diesmal vorgenommen den Comic-Look umzusetzen. Hierbei wird das Holz mit Comics beklebt. Ich entschied mich – aus nostaligischen Gründen – für Lucky Luke Hefte und kaufte 15 Hefte für einen echten Minipreis (15€) auf einer Kleinanzeigenseite. Für beide Lautsprecher habe ich aber im Prinzip höchstens 2-3 Hefte benötigt – bei Nachahmung also nicht alle Hefte auf einmal zerlegen und sauber zuschneiden.
Die Comicseiten habe ich anschließend mit Sprühkleber auf das MDF geklebt. In meinen Augen NICHT die ideale Lösung, aber einmal angefangen wollte ich es auch nicht mehr aufhören. Der Sprühkleber war nämlich eine echte Enttäuschung: kein sauberes Sprühbild… klebt vor allen Dingen an Händen und nicht so sehr an MDF :-P Tapetenkleister war mir aber zu gefährlich, weil ich weder die Comics durchweichen wollte, noch das MDF aufquellen lassen. Nach Aufbringen der Comics habe ich die Lautsprecher anschließend mit drei dicken Schichten Klarlack überzogen und dann die Treiber und die Terminals montiert.
Der Hörtest bestätigt das, was vom Entwickler des Lautsprechers versprochen wurde: mehr Kraft als die Needle und wirklich überraschend tief spielende Lautsprecher für die Treibergröße. Ich bin mit dem Klang des Paares wirklich sehr zufrieden. Sollte ich nochmal etwas mit Comics gestalten wollen, würde ich mich jedoch für etwas “knalligere” Comics entscheiden und würde wohl einige Tests mit alternativen Klebern machen.

12 Mar 2014

Modellbahn – Teil 34 – Planänderung… 1100101

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Nun ist schon mehr als ein halbes Jahr vergangen seit ich mit der Bahn in den Keller umgezogen bin. Die Module stehen ungenutzt und unvollendet herum, weil das angekündigte “Projekt” (unser Sohn Jonathan) uns doch kräftig auf Trab hält… und zudem einige Lautsprecherbauten dazwischengekommen sind. Aber nun will ich doch nochmal etwas Schwung in die Sache bringen: ich habe mich nach einer längeren Unterhaltung mit einem begeisterten Digital-Bahner auf der Arbeit dazu entschieden den Schritt in Richtung Digitalisierung zu gehen. Zumindest bisher gehe ich davon aus, dass der Umstieg anlagenseitig nicht so schwierig sein sollte. Ich habe bei den Modulen einen geschlossenen Stromkreis und auf der anderen Anlage nur zwei… die ich aber miteinander verbinden könnte. Die Streckenlänge sollte problemlos von einem einfachen System gespeist werden können. Also habe ich kurzentschlossen eine Trix Mobile Station 2 auf Ebay geschossen. Dort wurde für knapp 80€ ein nagelneues Gerät mit Trafo/Netzteil und der Steuerung verkauft.
Nun dämmert mir natürlich, dass ich mich doch etwas vorschnell hatte begeistern lassen. Das langjährige Festhalten am analogen Steuern hatte ja schon seinen Grund… ich habe schließlich viele ältere Fahrzeuge, die man nur durch beherzten (und teilweise riskanten) Eingriff in die digitale Welt bringen kann. Zudem ist der Markt der Decoder auch nicht gerade übersichtlich, gleiches gilt für die Schnittstellen. Ich werde mein Glück nun also zuerst mit ein oder zwei Loks versuchen, die bereits über eine Schnittstelle verfügen und werde das auf meinem Testkreis antesten.

Und so habe ich mich beim örtlichen Modellbahn-Laden mal probeweise mit zwei Decodern eingedeckt und meine ersten zwei Umbauten vorgenommen. Habe natürlich die Latte erstmal niedrig gelegt und Modelle genommen, die eine Schnittstelle hatten. Zum einen die Brawa BR216 und zum anderen die Minitrix S3/6. Beide Umbauten haben gut geklappt und über das Fahrverhalten auf meinem Testkreis kann ich wirklich nicht klagen. Allerdings ist es bisher auch nicht besser, als es mit dem Heißwolf war ;-) Unten das MobileStation 2 Set und Bilder der zwei Umbauten. Damit man sich etwa vorstellen kann über welche Größenverhältnisse wir hier sprechen, habe ich ein 2-Euro Stück daneben gelegt. Der Decoder in der BR 216 ist ein ESU LokPilot 4.0 micro DCC, der in der S3/6 ein Uhlenbrock 73410. Jetzt habe ich noch einen Uhlenbrock mit Kabeln statt Schnittstelle hier rumliegen, um einen ersten Versuch mit einer älteren Lok zu machen. Zum Glück gibt es ja wirklich tolle Anleitungen für die Umbauten im Netz! Leider hält mich jedoch der Preis der Decoder derzeit vom schnellen Umrüsten ab, schließlich liegen die guten Stücke zwischen 25 und 35€, je nach Hersteller und Kaufort/-menge.

12 Mar 2014

DIY Lautsprecher: Die Needle

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Nach meinem Erstversuch mit dem kleinen Bretterhaufen hatte ich mir vorgenommen etwas anderes zu versuchen. Nach einigen Recherchen entschied ich mich für ein paar sehr günstige Standlautsprecher: die Needles. Die Lautsprecher wurden von Cyburg aus dem Hifi-Forum entworfen. Es gibt inzwischen verschiedene Varianten mit unterschiedlich hochwertigen Treibern. Ich habe mich für eine günstige Variante mit Tang-Band W3-993 entschieden. Den gesamten Elektro-Krempel (Chassis, Teile für den Sperrkreis, Anschlussterminals, Sonofil) habe ich bei oaudio.de für knapp unter 30€/Lautsprecher bestellt.

Der eigentliche Bau des Lautsprechers ging dann auch schneller, als beim ersten Versuch. Man kennt einfach die Handgriffe, weiß was zu tun ist. Die Anleitung war ausreichend genau. Den Sperrkreis habe ich erneut auf eine Streifenplatine gelötet und an der Rückwand des Lautsprechers angeklebt. Etwas problematisch war der Ausschnitt für die Treiber. Beim letzten mal hatte ich diesen mit der Dekupiersäge gemacht. Leider stellte sich das bei den 90cm langen Brettern als etwas schwierig heraus, weil ich sie gar nicht weit genug drehen konnte. Also musste ich mit der einfachen Laubsäge ran, was bei 12mm MDF zum Glück noch machbar ist.

Nachdem ich die Verkabelung und die Dämpfung in die Lautsprecher geklebt hatte, habe ich ich den Lautsprecher fertig verleimt und anschließend plan geschliffen – etwas, was ich wohl noch üben muss ;-) Anschließend habe ich die Lautsprecher mit drei Schichten schwarzen Lackes versehen, hierfür habe ich einen Kombinationslack aus Grundierung und Farbe genutzt und diesen mit einer einfachen Kunsstoffrolle aufgebracht. Anschließend habe ich wiederum drei Schichten glänzenden Klarlacks aufgebracht. Als Abschluss habe ich die Chassis und Terminals eingelötet und verschraubt.

Das erste Probehören war wirklich eine Überraschung. Für den winzigen und günstigen Treiber ist der Klang erstaunlich voll, klare Höhen und ein erstaunliches Fundament – wenngleich nur bis zu leicht erhöhter Zimmerlautstärke… dann arbeiten die Treiber schon sehr extrem. Zudem muss man wirklich im Sweet-Spot sitzen/stehen um in den vollen Genuss dieses Lautsprechers zu kommen. Vom Preis/Leistungsgefüge ist er jedenfalls ein echter Hit und (genau wie der kleine Bretterhaufen) ein leicht zu bauender Einsteigerlautsprecher für die ersten Gehversuche im DIY Bereich.

1 Dec 2013

Hardwaredefekt… nun i5-4570 statt i7-3770K :-/

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Leider haben Board und CPU meines Rechners vorletzte Woche das Zeitliche gesegnet. Dies taten sie still und leise über Nacht. Abends habe ich den Rechner normal heruntergefahren und am nächsten Morgen ging er nicht mehr an. Leider führte dies zu einer unangenehmen “Rumprobiererei”, bis ich endlich den Defekt eingekreist hatte. Zuerst hatte ich nämlich auf das Netzteil getippt – ein Tausch führte jedoch zu keiner Änderung. Also habe ich das Board ersetzt… dann liefen zumindest die Festplatten und Lüfter wieder an – aber sonst ging leider nichts. Erst der Tausch von CPU und Mainboard führten zum Erfolg. Leider war im örtlichen Einzelhandel jedoch kein 1155er Board mehr vorhanden und mein Konto gab auch gerade kein Spitzenmodell mehr her. Also werkelt nun ein i5-4570 (Haswell Generation) auf einem Asus H87-K in meinem Rechner, statt des i7-3770K auf dem MSI Z77A-GD65. In den meisten Bereichen spürt man ehrlich gesagt keinen Unterschied. Beim Transcoding und der Videobearbeitung allerdings schon, immerhin hatte der 3770K nicht nur 4 Threads mehr, sondern lief auch dauerhaft auf 4.2GHz. Der aktuelle Prozessor dagegen ist nun erstmal mit dem Boxed Kühler auf Normaltakt verbaut. Derzeit ist auch keine Zeit für Experimente. In Kürze werde ich noch ein paar Benchmarks nachreichen, dann kann man die Leistung auch noch etwas genauer vergleichen.

4 Sep 2013

Grumpy old Thomas: Das Ende des Thinkpads – wie wir es kennen

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Nach langer Zeit muss ich diese Kategorie doch noch einmal “füttern”. Schon seit längerer Zeit verfolge ich die – in meinen Augen bedenkliche – Entwicklung der Thinkpads. Wer dieses Blog schon länger liest, weiss dass ich ein Anhänger der schlichten, schwarzen Laptops bin. Nach einem X31, einem X16s (mit SXGA+ Mod), nutze ich nun schon seit längerem ein X201s. Ich habe vielen Menschen entsprechende Geräte empfohlen, selbst dann noch, als Lenovo begann die Thinkpad-Linie mit neuen Consumer-Geräten zu verwässern. In meinen Augen waren die L-Modelle durchaus ein adäquater Ersatz für die alte R-Serie. Aber bei T und X blieb ja eigentlich alles so, wie man es kannte: gute Hardware in einem sehr robusten und durchdachten Gehäuse – ganz ohne unnötige Design-Features… Form follows Function. Es gab natürlich Aufs und Abs… groß war meine Freude, als es X-Tablet Modelle mit SXGA+ gab… groß war die Enttäuschung als sie keine Nachfolger mehr fanden. Seit meinem X201s habe ich jedoch eine stetiger Verschlechterung beobachten können. Die X und T Modelle gingen immer mehr in Richtung Consumer-Geräten ohne Alleinstellungsmerkmal. Spätestens mit der Einführung der Chiclet-Tastaturen war man am billigen Massenmarkt (oder bei den Apfel-Jüngern) angekommen. Schließlich war doch die Tastatur immer ein echtes Alleinstellungsmerkmal gewesen. Selbst im schlechtesten Test wurde zumindest SIE immer gelobt. Aber ein Glück ist uns ja der Trackpoint geblieben. Die BESTE Möglichkeit eine Maus zu ersetzen. Man kann die Finger in der üblichen Haltung über der Tastatur lassen und ohne die Position zu wechseln den Cursor bewegen und über die separaten Tasten mit dem Daumen (der ja an dieser Stelle bei der Space Taste ruht) klicken. Ach neee, da sind wir beim Grund meines Artikels: Gestern wurden T440 und X240 vorgestellt…. ja der Trackpoint ist noch da, aber die “Maustasten” sind weg. Und während das Gehäuse der T-Serie noch Ähnlichkeit mit den alten Thinkpad-Reihen hat, ist auch das Gehäuse der X-Serie im Consumer-Einheitsbrei angekommen. Damit schließt sich für mich wohl das Kapitel der Thinkpads. Warum sollte man einen höheren Preis bezahlen, wenn man keines der wirklichen Killer-Features mehr bekommt: extrem robustes Gehäuse, super Tastatur, Trackpoint? Eigentlich hätte die Kategorie damit eher “Sad old Thomas” heissen müssen. Nun muss das X201s wohl noch ein paar Jahre seinen Dienst tun, vielleicht gibt es dann – wie bei IBMs legendärer Tastatur (Modell M) – jemanden der aktuelle Nachbauten orginaler Thinkpads anbietet. Die Hoffnung stirbt zuletzt.