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28 Apr 2013

Einer geht, ein neuer kommt: Megane Grandtour Phase II

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Nun ist es doch wirklich schon drei Jahr her, dass ich hier titelte: “Brummmmmm… der neue ist da“. Und der Megane hat uns in diesen drei Jahren treue Dienste geleistet, hat außer einer defekten Steckdose an der (machgerüsteten) Anhängerkupplung und einem Defekt am Handbremsseil keine Probleme gemacht. Und so haben wir ihn nun durch seinen Nachfolger ersetzt: einen Megane Grandtour Phase 2. Der “neue” ist eigentlich auch ein “alter”, nämlich ein 30tkm gelaufener Jahreswagen.
Die bereits reichhaltige Ausstattung des bisherigen Wagens (u.a. schlüsselloses Zugangssysem inkl. automatischer Verriegelung beim Entfernen vom Wagen, Klimaautomatik, PDC, Tempomat/Tempobegrenzer mit Steuerung am Lenkrad, Licht- und Regensensor) wird diesmal durch einige wirklich nette Gimmicks ergänzt:
- Teilleder-Sitze mit Sitzheizung
- Navigationssystem
- PDC für hinten UND vorne, sowie Rückfahrkamera
- Berganfahrhilfe
- elektrische Handbremse
- Bose Soundsystem inkl. Bluetooth Freisprecheinrichtung
- Spurwechsel Warner bzw. Spurhalte-Assistent
- Fernlichtautomatik
- Start&Stop Automatik

Wir hoffen natürlich, dass die zusätzlichen Ausstattungsmerkmale nicht zu Ärgern, sondern nur zu mehr Wohlbefinden führen. Bisher sind wir jedenfalls sehr zufrieden, insbesondere mit dem Audio-System und der Rückfahrkamera. Leistungsmäßig haben wir nichts geändert, es ist wieder ein 130PS Diesel geworden, da dieser gut zu unserem Anforderungsprofil (inkl. Hängerfahrten) passt. Das neue Auto hat allerdings einen komplett neu entwickelten Motor (R9M) mit 1.6 Litern Hubraum, statt der bisherigen 1.9 Liter Maschine (F9Q). Der neue Motor bietet mehr Drehmoment (320 statt 300 Nm), hat eine Steuerkette statt eines Zahnriemens. Wer Interesse an Details hat (Christoph), den verweise ich an folgende URL. Nach den ersten Tagen kann ich soviel sagen: der Motor ist laufruhiger (und der alte 8 Ventiler galt schon als ausgesprochen leises Aggregat) und bietet tatsächlich noch etwas mehr Schub ab etwa 1600rpm, dafür gibt es vorher ein tiefes Turboloch, was dem 1.9er in dieser Form fremd war. Nun gut, daran muss man sich gewöhnen. Offensichtlich ist aber schon jetzt der niedrigere Verbrauch. Nach wenigen hundert Kilometern kann ich sagen, dass der Wagen (obwohl nicht besonders sparsam gefahren) schon etwa 0.5l/100km weniger verbraucht – aber das muss man natürlich langfristig mal im Auge behalten.
Über genauere Erfahrungen kann ich natürlich erst später berichten… deshalb also für jetzt erstmal nichts weiter.

12 Feb 2013

Ipod Nano 6G Reparatur (Power-Button)

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Zum letzten Geburtstag habe ich Helena einen Ipod Nano 6G besorgt – das war zum damaligen Zeitpunkt kein leichtes Unterfangen, da das Nachfolgemodell bereits vorgestellt war – die Regale waren also leer. Aber es hat dann doch noch geklappt. Um so ärgerlicher war es dann, dass vor einigen Wochen der Power-Button seinen Dienst quittierte. Ärgerlich an einem Gerät, welches eh nur drei Knöpfe hat und das man ohne den Power-Button auch wirklich nicht gut bedienen kann. Eine Recherche ergab, dass es sich hierbei um kein ungewöhnliches Problem handelte – den unglaublichen Ingenieursleistungen des Konzerns geschuldet… *hust*. Eindeutig nicht für die Ewigkeit entwickelt. Ich fand jedoch auch einige Anleitungen zur Reparatur und machte mich deshalb einfach selber daran. Zuerst muss man das Gerät öffnen. Das Werkzeug der Wahl ist in diesem Falle naheliegend: ein Föhn *G*. Hiermit erhitzt man den Ipod um den Kleber, der das Display am Gehäuse hält, zu lösen. Wenn man alles ausreichend erwärmt hat kann man mit einem spitzen Gegenstand das Display vorsichtig vom Gehäuse abhebeln, dies muss von der rechten Seite her geschehen, da das Display auf der linken Seite seine Anschlüsse besitzt.

Als nächstes muss man die Abdeckung über der Platine und dem Akku entfernen, indem man die beiden Halteschrauben entfernt. Nun kann man den Akku vorsichtig aus seiner Position nehmen – er ist fest mit dem Board verdrahtet (also zumindest per Schraube, die man lieber nicht auch noch lösen will).

Nun ist man fast beim eigentlichen Übel angekommen. Das Problem liegt nämlich darin, dass der Power-Button keinen Kontakt mehr zum eigentlichen Mikroschalter hat. Hier scheint die Verbindung ursprünglich nur mittels eines Klebepunktes erledigt worden zu sein (siehe “Lob” zur Ingenieurskunst). Also muss man hier wieder für irgendeine Form von Kontakt sorgen. Dazu muss man zuerst vorsichtig den Schalter (nicht den Knopf) aus seiner Halterung entfernen. Zuerst muss man die Klebefolie entfernen (wenn man dies vorsichtig genug erledigt, kann man sie später wieder an die Innenseite kleben. Anschließend löst man die rechten beiden Schrauben und entnimmt das Metallguß-Stück mit dem Power-Schalter.

Zuerst habe ich dann ausprobiert ob der Schalter selber noch funktionierte… was er tat. Also habe ich ein sehr schmales Stück Kunststoff (eine hauchdünne “Scheibe” von einer Bahnschwelle meiner Modellbahn) mit etwas Kleber genau auf den Schalter geklebt – hierfür brauchte ich mehrere Versuche, da die ersten Kunststoff-Stücke etwas zu dick waren. Zum testen muss man den Schalter wieder richtig verschrauben. Nachdem ich die richtige Stärke der Scheibe gefunden hatte, funktioniert der Power-Button nun erstmal wieder. Leider hat man keinen klassischen “Druckpunkt” mehr (man merkt also kein “Klicken” beim drücken), aber das ist zu verschmerzen. Die Reparatur ist jedoch gelungen. Hoffentlich hält diese Konstruktion lange… ich habe keine Lust das Teil nochmal zu öffnen.
Der “Rückbau” funktioniert eben genau umgekehrt. Das Display habe ich wieder aufgeklebt, indem ich den Kleber erneut erhitzt habe und anschließend das Display wieder feste aufgedrückt habe.

20 Jan 2013

Modellbahn – Teil 32 – Eckmodul 1 (Update: 30.01.2013)

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Nun steht das erste Eckmodul an. Eckmodule bieten jeweils eine 90° Kurve mit einem Radius von ca. 320mm. Thematisch führt die Strecke nun durch eine leichte Hügellandschaft, wobei einzelne Flecken auch bebaut sind. So steht in direkter Nachbarschaft der Strecke auf einer leichten Anhöhe das Fachwerkhaus von Familie Müller – die dort schon seit mehreren Generationen wohnt und die Entwicklung der eingleisigen Strecke mitverfolgt hat. Die Müllers sehen den Verkehr gelassen, Erna Müller hat sich insbesondere an den Dreck der Dampfloks gewöhnt und hängt ihre Wäsche immer nach Fahrplan draußen auf.

Ein sehr einfaches Modul von 40x40cm, welches einzig die Beleuchtung des Hauses als Sonderfunktion hat. Ich werde es dazu nutzen ein neues Material für den Landschaftsbau zu testen: Holzmaché statt Gips. Ich verspreche mir davon besonders ein deutlich geringeres Gewicht. Habe mir einige Päckchen Holzmaché bestellt und werde natürlich darüber berichten.

In der letzten Woche ging es langsam voran mit dem Modul. Ich hatte eine erste Ladung des Holzmaché verarbeitet und muss sagen, dass ich begeistert davon bin, wie gut es sich verarbeiten lässt. Weniger begeistert bin ich von der Zeit, die das Zeug zum austrocknen braucht: gute 2-3 Tage. Das nervte natürlich schon. Aber ich denke der Gewichtsvorteil macht den Zeitnachteil insgesamt wieder gut. Weiterhin habe ich das Haus der Müllers gebaut und beschlossen, dass sie auf der anderen Seite der Gleise auch noch Nachbarn haben sollten. Müllers sind große Freunde schöner Blumen und ihres Gartens. Für die Blumen habe ich schon gesorgt :) Der Garten wird folgen.

Auf zwei der Bilder auch zu sehen: mein “Neu-Kauf” – eine Baureihe 50 mit großen Wagner Windleitblechen. Ein sehr schönes Modell, welches meinen kleinen “50er-Fuhrpark” gut erweitert. Eines der Bilder zeigt zudem den aktuellen Stand beim benachbarten Reiterhof auf dem Speditionsmodul :) Ebenfalls gut zu erkennen: die Kurvenüberhöhung.

7 Jan 2013

Modellbahn – Teil 31 – Modul 1: Spedition I (2. Bilderupdate)

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Das Szenario des ersten Moduls ist schnell erzählt: Die eingleisige Nebenstrecke hat hier ein Stichgleis zu einer Spedition, die dort Stückgut und ähnliches verlädt. In direkter Nachbarschaft zur Spedition gibt es zudem einen kleinen Reiterhof mit einer Pferdekoppel. Für die Reiter gibt es natürlich auch einen Reitweg, der leider an einer Stelle die Straße zur Spedition kreuzt. Aber dort ist nicht viel los, deshalb ist diese Stelle nicht sonderlich gefährlich.

Aus technischer Sicht wird die Weiche elektrisch geschaltet. Das Stichgleis selber kann vollständig an- oder abgeschaltet werden, damit eine Lok dort auf das Beladen warten kann ohne den Verkehr auf der eigentlichen Strecke komplett zu blockieren. Zusätzlich sind beide Gebäude natürlich beleuchtet. Alle Schalter für diese Funktionen sind auf der linken vorderen Ecke des Moduls untergebracht. Das Modul ist zum jetzigen Zeitpunkt fast fertig. Erste Eindrücke der Gebäude und auch einen kleinen Ausschnitt des Moduls (noch ohne jegliche Ausschmückungen) konnte man bereits in Teil 28 sehen.

Update 10.01.2013:

Update 13.01.2013:
Diese Woche wurde flessig gepflanzt und nun auch gelötet. Die Entscheidung für XLR scheint genau richtig gewesen zu sein. Sehr leichtes Anlöten möglich – auch große Kabelquerschnitte lassen sich problemlos realisieren. Jetzt kommen noch hier und da einige Details und dann ist das erste Modul auch fertig.

Wichtig: Ich habe alle Modellbahn-Berichte und auch noch zusätzliche Beiträge zu meinen Modellen schon vor einiger Zeit auf einer separaten Seite hier im Blog gesammelt. Diese ist oben im Menü über den Punkt “Modellbahn” zu erreichen… oder über DIESEN Link.

7 Jan 2013

Modellbahn – Teil 30 – Das Übergangsmodul

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Das Übergangsmodul ist schnell beschrieben und war schnell gebaut ;-) Es dient nur dazu eine passende Verbindung zwischen der bestehenden Anlage und den nachfolgenden Modulen zu schaffen. Hierzu ist auf kleinstem Raum eine leichte “Schikane” zu fahren. Da da Modul mit 25x35cm auch nicht sonderlich groß ist, habe ich mich dazu entschieden auch keine besonderen Ausschmückungen unterzubringen. Die Straße soll von der bestehenden Anlage aus weitergeführt werden und sonst führt die Strecke durch einen kleinen Tannenwald. Die Straße führt in Richtung Tomsdorf und an einer Abzweigung kann man auch Richtung Schnuffelhausen fahren. Leider ist die Beschilderung noch nicht fertiggestellt.

Wie bereits erwähnt ist die Umsetzung auch recht schnell gelungen, hier sieht man einen Zwischenschritt und zweimal den vorläufigen Endzustand:

Was noch nicht komplett ist, ist die Elektrik – hier muss ich wohl kommendes Wochenende mal in Ruhe ran. Der deutlich sichtbare Spalt zwischen dem Modul und der Anlage kommt nur daher, dass ich die Verschraubung gelöst hatte um beim Ausschmücken nicht Anlage und Modul fest miteinander zu verleimen.

5 Jan 2013

Modellbahn – Teil 29 – Modulplanungen (Update: 07.01.2012)

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Wie soll es nun also mit den Modulen weitergehen? Ich habe einige Dinge gekauft – weil ich sie immerschon auf meiner Modellbahn haben wollte. Und damit fängt das Elend an. Mein Vorhaben war es natürlich möglichst einheitliche Module zu schaffen. Nach einer ersten Abschätzung des Platzes und einigen Überlegungen war ich zu einem Maß von 35x70cm gekommen, weil ich dieses für leicht handhabbar hielt. Und genau in diesem Maß habe ich natürlich auch mein erstes Modul ausgeführt (mehr dazu wieder in Teil 30). Aber wie sollen die Eckmodule sein? 35x35cm ist schon etwa knapp für den Kurvenradius, wenn man die Gleisübergänge nicht ganz am Rand machen möchte – was man natürlich nicht möchte! Bleibt also als minimale Größe 40×40 cm übrig – okay von denen gibt es ja nicht so viele. Aber wieder zurück zu den tollen Einkäufen: ich habe schon als Kind von einem richtigen Betriebswerk geträumt… Drehscheibe und Ringlokschuppen war in jedem Modellbahnkatalog meiner Kindheit mehrfach angekreuzt (vermutlich sehr zum Verdruß meiner Eltern). Und kürzlich habe ich nun die elektrisch betriebene Drehscheibe von Fleischmann mit einem 5-ständigen Lokschuppen in der Bucht geschossen. Und schon sind wir wieder beim Problem der Größe. Die Drehscheibe ist alleine schon 30cm breit (mit Rand) und passt damit sicherlich nicht auf meine (von mir genormten) Module – und schon ist der ganze Plan dahin.
Nun habe ich trotzdem einen ersten Plan gezeichnet und bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich doch genau so vorgehen werde:
1. Ich baue hauptsächlich Module mit 35x70cm Außenlänge, wobei der Gleisübergang jeweils 8cm vom hinteren Modulrand entfernt verlaufen wird (letzteres gilt für alle Teile)
2. Ich baue Eckmodule mit 40x40cm Außenlänge, damit ich einen Kurvenradius von etwa 32cm erhalte, was eigentlich für alle Fahrzeuge der Spur-N ausreichen sollte.
3. Ich baue ggf. Sondermodule in anderen Formaten, die jedoch von ihren Gleisübergängen und ihren Verschraubungen zu den anderen Modulen passen. Für das Betriebswerk bräuchte man etwa 120x60cm. Weiterhin ist ggf. ein Modul mit Wendeschleife angedacht.

Alle Modul-Steuerungen, d.h. Weichenschalter, Schalter für Beleuchtung/Dampfgeneratoren etc., sind auf dem jeweiligen Modul selber untergebracht, alle Module bekommen Fahrspannung und Licht-Versorgung. Ich brauche also insgesamt 4 Adern, die jeweils von einem Modul zum nächsten über eine möglichst sichere Steckverbindung übertragen werden müssen. Meine erste Planung ging hier in Richtung Scart-Stecker – inzwischen habe ich mir aber einen Satz XLR Stecker und Kupplungen zum Löten besorgt und werde damit experimentieren. Sollte ein Modul gesonderte Steuerungsmöglichkeiten erfordern (z.B. zum Rangieren im BW), so erhält es einen zusätzlichen Anschluss und eine passende Z-Schaltung, damit man vom Haupt-Fahrregler auf einen lokalen Regler umschalten kann.
Alle Module stehen auf einfachen Tischbeinen, die man im Baumarkt oder beim schwedischen Möbelhaus für günstiges Geld kaufen kann (70cm hoch) und werden mit jeweils 2 M8 Schrauben miteinander verbunden. Die Bohrungen für die Schrauben sind dabei etwa größer, damit man ein wenig Spielraum für die Verbindung hat, falls es leichte Abweichungen von den Vorgaben gibt.

Da meine Überlegung zu den Gleisübergängen und den Modul-Größen nicht zu der bestehenden Anlage passt, braucht man ein kleines Übergangsmodul, welche den Übergang von der bisherigen Anlage zu den Modulen ermöglicht. Dieses habe ich mit 25x35cm so klein wie möglich gewählt und es wird ohne eigene Beine direkt zwischen die Anlage und ein beliebiges Modul geschraubt.

Vorerst geplant (oder bereits in Bau) sind also folgende Module:
1. Übergangsmodul (bereits fertig gestellt)
2. Modul 1 – Spedition Eilgut GmbH&Co KG. Hauptstrecke mit Gleisanschluss der Spedition. (in Bau)
3. Eckmodul 1 – Einfache 90° Kurve, ggf. mit einer kleinen Kapelle im Wald.
4. Modul 2 – Streckenmodul mit Flussüberquerung.
5. Eckmodul 2 – Einfache 90° Kurve – noch keine weitere Idee.
6. BW-Modul – Betriebswerk mit Drehscheibe, Lokwerkstatt, Ringlokschuppen, Besandungs- und Bekohlungsanlage, sowie einer Schlackegrube.
7. Modul 3 – Bahnhofsmodul “Schnuffelhausen”.
8. Kehrschleifenmodul – Einfache Kehrschleife in einem Tunnel.

Aneinandergehängt sähe das (in dieser Reihenfolge) dann wie folgt aus:

Wie man sieht, ist es in dieser Reihenfolge etwas unschön mit den Übergängen. Aber das lässt sich durch alternative Reihenfolgen ja noch ändern. Überhaupt ist ein teilweiser Aufbau mit nur wenigen Modulen im Grunde meistens wahrscheinlicher – und dann wäre z.B. das Bahnhofsmodul, das BW und das Kehrschleifenmodul schon eine vollwertige Anlage, mit der man sehr viel Betrieb erzeugen könnte. Aber das muss ich auch noch etwas durchdenken.

Update:
Nachdem ich verschiedene Rückmeldungen hatte – auch zum “weniger schönen” Aussehen der Gesamtkonstruktion – habe ich mir vor allen Dingen Mareks Vorschlag zu Herzen genommen und mein eigenes Modulmaß den Eckmodulen angepasst. Alle folgenden Module werden also 40x70cm statt 35x70cm groß sein. Und um einem weiteren Hinweis zu folgen habe ich das ganze nun auch mal am PC gezeichnet:

4 Jan 2013

Jahresrückblick 2012 – Wenig Bilder, viel Text

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Im Grunde ist es hier im Blog genau so, wie auch sonst überall auf der Welt. Man bekommt Dinge versprochen – und dann kommt alles ganz anders. Genau so verhält es sich auch mit den Jahresrückblicken. Jedes Jahr verspreche ich, dass im nachfolgenden Jahr mehr Bilder kämen. Und niemals tritt dieser Fall ein. Bei einer ersten Sichtung für das vergangene Jahr musste ich nämlich feststellen, dass ich wieder wochenlang keine Fotos geschossen habe. Aber dann muss der Jahresrückblick eben so erledigt werden ;-)
Aber von nun an wieder chronologisch… das Jahr begann (wie die meisten) mit dem…

Januar:

Den Jahresübergang verbrachten Helena und ich mit Daggi und Alex in der Eifel. Dort hatten wir uns ein kleines Häuschen gemietet, welches wir direkt mit Unterhaltungselektronik befüllten :) Lange Tage mit Rock Band mündeten quasi im Jahr 2012. Dies hatte uns so gut gefallen, dass wir es in diesem Jahr auch direkt wiederholt haben. Außerdem wurde im Januar noch das bislang jüngste Mitglied der Richter-Familie getauft – wo wir natürlich nicht fehlen dürften. Immerhin ist Helena Patin geworden.

Februar:
Der Februar gab nicht sonderlich viel her im Jahr 2012. Einzig der Kauf meines neuen 27″ Dell Monitors war zu verzeichnen. Weiterhin eine wirklich gute Entscheidung.

März:
Es wurde Frühling – die ersten Schmetterlinge ließen sich ablichten und die Fahrräder wurden ausgemottet. Das war – wie man dann im April nachlesen kann – auch nötig.

April:
In diesem Monat ging es endlich richtig rund. Die Radsaison hatte hier eigentlich ihren Höhepunkt mit einer fünftägigen Radtour, die Helena und ich mit meinen Schwiegereltern unternahmen. Eine wirklich schöne Tour – wenn auch das Wetter etwas wärmer hätte sein können. Und obwohl Helena und ich uns im Ziel in Koblenz geschworen hatten, dass wir nie wieder radeln wollten… saß ich schon am Tag drauf wieder auf dem Fahrrad.

Mai:
LAAAAAANGWEILIG ;-) Hier ist nix passiert.

Juni:
Der Juni führte mich dann auf meine erste – von insgesamt fünf – Fahrt des Jahres, die ich mit bzw. für die Schule unternommen habe. Zuerst war ich nämlich mit etwa 85 Schülern für zehn Tage auf Wangerooge. Anstrengendes Erlebnis, aber auch sehr schön – was ich natürlich auch mit einigen Fotos festgehalten habe. Leider habe ich mir dort auch eine Rippe gestaucht…wovon ich noch einige Wochen lang etwas hatte. Beim nächsten Mal kaufe ich mir lieber ein Andenken am Kiosk…

Juli:
Zum wiederholten Male nutzten Helena und ich die Sommerferien für einen kleinen Urlaub in der Pfalz. Dieses Mal waren wir jedoch nicht mit dem Wohnwagen unterwegs, sondern hatten uns eine wirklich hübsche kleine 1-Zimmer Wohnung mitten in den Weinbergen genommen. Es waren wohl die wärmsten Tage des Jahres, die wir dort verbracht haben und ein wirklich schöner Urlaub, der nur von einem Unfall überschattet wurde. Zum Glück ist uns nichts und dem (schuldigen) Rollerfahrer verhältnismäßig wenig passiert – also Glück im Unglück. Das Auto kam dann ohne uns nach Hause und wir fuhren fast zwei Wochen einen Mietwagen. Aber trotz des Schrecks und des organisatorischen Ärgers – war es ein sehr schöner Urlaub.

August:
Der August brachte neue Foto-Hardware: das grandiose 85/1.8er von Canon (meine neue Lieblingslinse) und einen neuen Body. Beides habe ich im August natürlich auch fleissig eingesetzt auf verschiedenen kleinen Fototouren. Das gute Wetter lud unter anderem zu einem Besuch im Affen- und Vogelpark in Eckenhagen ein – und natürlich zu zahlreichen Touren durch die naheliegenden Wälder.

September:
Im September stand die zweite von fünf Fahrten an. Dieses Mal war ich auf Abschlussfahrt mit den aktuellen Abitur-Anwärtern und die Tour führte mich nach Kroatien, wo wir bei bestem Wetter eine sehr schöne Woche Bildungsreise erleben konnten. Hier sind in den alten Innenstädten der besuchten Orte natürlich ein paar wirklich schöne Bilder entstanden.

Oktober:
Im Oktober gab es erstmal einen großen runden Geburtstag zu feiern – mein Vater wurde 70! Das wurde natürlich ordentlich gefeiert. Weiterhin hatte auch diese Webseite Geburtstag, allerdings weder einen besonders großen, noch besonders runden: 7 Jahre. Ansonsten stand der Monat im Zeichen des Auto-Tunings: Der Peugeot erhielt einen Satz neuer Felgen für den kommenden Sommer und einen Bordcomputer nachgerüstet.

November:
Hier gab es drei weitere Fahrten, die aber nicht der Rede wert waren.

Dezember:
Im letzten Monat des Jahres habe ich die Bauarbeiten an der Bahn wieder aufgenommen und bin nun fleissig an meiner ersten Erweiterung.

22 Dec 2012

Modellbahn – Teil 28 – Erweiterungsmodul startet durch

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Vor fast zwei Jahren – kurz vor unserem Umzug – habe ich den letzten regulären Modellbahn-Beitrag geschrieben. Die geplante Anlage auf 140x70cm war im Prinzip fertig – sie krankte hier und da noch an einigen elektrischen Problemen. Mein Plan war auch damals schon eine Erweiterung auf Basis von Modulen. Die sollten sich auch separat betreiben lassen und sollten natürlich klein und leicht zu verstauen sein. Im vergangenen Monat habe ich dann mit der genaueren Planung begonnen. Da es mich auf keine Modulbahner-Treffen zieht, habe ich mich für keine feste Norm entschieden, sondern habe selber geschaut was wohl am besten passen könnte und wie ich mir die Umsetzung vorstelle. Herausgekommen ist meine eigene kleine “Modul-Norm”: die geplanten Module sollen alle 70x35cm sein und – wie die Anlage – auf 70cm hohen Tischbeinen stehen. Die Gleisübergänge sind jeweils 8cm von der hinteren Modulkante entfern. Die Verbindung zwischen den Modulen wird über zwei M8 Schrauben mit Flügelmuttern sichergestellt und die elektrische Verbindung zwischen den Modulen wird über Scart-Stecker und Kabel geschehen. Letztere haben den Vorteil, dass sie im Elektro-Fachhandel sehr günstig zu bekommen sind. Auf Grund schlechter Erfahrungen mit Lüsterklemmen versuche ich bei den Modulen auf diese zu verzichten und nutze zur Verbindung Rasterplatinen, an denen die Kabel angelötet werden.
Auch bei der eigentlichen Modellbahntechnik habe ich mich für Änderungen entschieden: Als Gleissystem setze ich nicht mehr auf das Code 80 Roco System, sondern auf Code 55 Peco. Damit einher geht auch die Umstellung auf die orginal Peco Weichenantriebe.

Das erste Modul stellt neben der eingleisigen “Hauptstrecke” (die im eigentlichen Sinne eine Nebenstrecke ist) ein Stichgleis zur Spedition “Eilgut GmbH&Co KG” zur Verfügung. Diese Spedition dient als Schnittstelle zwischen Schiene und Straße in der Region um Helenenstadt. Zudem ist direkt in der Nachbarschaft ein Reitstall – der seine Heu-Lieferungen natürlich über die Spedition mit der Bahn bezieht. Diese beiden wichtigen Gebäude habe ich in den letzten beiden Tagen gebaut, gealtert und mit einigen Figuren versehen. Zudem wurden beide Gebäude mit Licht ausgestattet. Auch hierfür habe ich passend gesägte Rasterplatinen genutzt, an die die Lampen direkt angelötet wurden.

Der Gleisplan zum Modul und die Teileliste wird später in einem extra Bericht behandelt werden.

2 Dec 2012

Pimp my ride Teil 3 – a.k.a. Let it shine (LED-Einbau)

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Heute habe ich nur eine kleine optische Änderung am Peugeot durchgeführt. Ich habe die gesamte Innenbeleuchtung – diese besteht nur aus drei Leuchten – auf LEDs umgestellt. Hierzu hatte ich mir in der vergangenen Woche ein fahrzeugspezifisches Umrüstset bei Benzinfabrik bestellt. Die Bestellung ist flott bei mir angekommen und eben habe ich den – unproblematischen/einfachen – Umbau vorgenommen. Der 206er hat, wie gesagt, drei Innenleuchten: eine im Himmel, eine im Handschuhfach und eine im Kofferraum. Alle drei sind Glassockellampen im 5W5 Sockel gewesen… also absolute Standardware. Und im Falle des Fahrzeugkits für den 206er erhält man entsprechend auch drei baugleiche LED-Leuchtmittel (mit mehreren LEDs darauf) mit passendem Sockel. Der Einbau in Handschuhfach und Kofferraum gestaltet sich ganz leicht. Im Handschuhfach kann man die Lampe ausclipsen, die Nase befindet sich in Richtung Handschuhfach-Rückseite. Hat man den durchsichtigen Kunststoff gelöst, stellt man fest, dass die Fassung darin verbaut ist und man das ganze Teil einfach vom Stecker lösen kann. So lässt sich die Sofitte leicht gegen das LED-Leuchtmittel tauschen. Man sollte noch vor dem erneuten einclipsen einen Funktionstest machen, denn LEDs müssen passend (bezogen auf ihre Pole) verbaut werden. Gegebenenfalls ist also eine Vertauschung der Pole notwendig.


Im Kofferraum geht der Umbau genau so leicht. Hier liegt die selbe Konstruktion vor, man kann sie von hinten aus der Seitenverkleidung rausdrücken. Am schwierigsten ist die “Leseleuchte”. Dort muss man mit einem flachen Gegenstand das “Glas” (also Kunststoff-Glas) von der Beifahrerseite her lösen. Man hat dabei das Gefühl, dass man ein geklebtes Gehäuse auseinanderzieht (oder das Glas zerbricht)… wenn man vorsichtig arbeitet stellt man jedoch fest, dass man das Glas später einfach wieder festclipsen kann. Hier ist der Einbau etwas fummeliger, weil das LED-Leuchtmittel ganz knapp in die vorgesehene Öffnung passt. Aber mit etwas Fingerspitzengefühl ist auch dieser Umbau schnell erledigt. Die nun verbauten LED-Leuchtmittel sind etwas leuchtstärker als die orginalen, wie man auf dem Vergleichsfoto erkennen kann. Sonst ändert sich nichts.

2 Dec 2012

Modellbahn: Modellbahnausstellung 2012 (Köln)

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Jedes zweite Jahr ist es so weit: Modellbahnausstellung in Köln. Und auch dieses Mal war ich wieder dabei – zusammen mit Micha. Insgesamt waren wir etwas enttäuscht, da es uns so vorkam, als wären weniger Ausstellungsanlagen vor Ort gewesen. Natürlich waren alle großen und eine ganze Reihe kleiner Hersteller von Modellbahnen, Modellbahnzubehör und Modellbauzubehör vor Ort. Doch uns interessieren doch die Anlagen der Modellbahnvereine am meisten. Denn dort stecken einfach die besten Ideen drin – als Ideenpool für eigenes, oder halt zum träumen. Ein paar Schnappschüsse konnte ich aber dennoch festhalten. Und auch wenn wir dieses Mal vielleicht nicht so zufrieden waren wie beim letzten Besuch 2010… sollte es möglich sein, werden wir auch 2014 wieder dort sein.